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Dr. Tim Ostermann Mitglied des Deutschen Bundestages

Generationenübergreifende Hilfe zur Selbsthilfe

07.04.2017 - 10:27

Enger. Günter Niermann ist Ehrenamtlicher aus Leidenschaft. 1998 gründete er den Generationentreff Enger mit weiteren zwei Mitstreiterinnen. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Getreu der Devise „Nicht viel reden, machen“ sind heute über 80 Ehrenamtliche in und um den Generationentreff an der Wertherstraße aktiv.

Auf Initiative von Frank Jaksties, CDU-Fraktionsvorsitzender in Enger, konnten sich der heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Tim Ostermann und CDU-Landtagskandidat Klaus Oehler ein Bild von der Arbeit des Generationen-Treffs und der Alzheimer-Beratungsstelle „Albert“ machen.

„Ich freue mich über die große Zahl an Freiwilligen, die hier etwas für ihre Mitmenschen tun. Das Engagement ist ja bereits weit über die Grenzen Engers hinaus bekannt“, zeigte sich Bundestagsabgeordneter Tim Ostermann beeindruckt. „Wenn Menschen wie Sie eine Idee haben, sie umsetzen und damit seit fast 20 Jahren anderen Menschen ein gerne wahrgenommenes Angebot machen, dann kann ich davor nur den Hut ziehen“, bedankte sich Landtagskandidat Klaus Oehler bei Günter Niermann.

Die Arbeit begann 1998 mit einem Modellprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen für eine Kommunikationsplattform. Das Modellprojekt lief 2000 aus, die Arbeit der zahlreichen Ehrenamtlichen ging weiter. Heute organisieren 80 bis 90 Freiwillige bis zu 5 Aktivitäten pro Tag. Niermann schätzt die Zahl der Besucher des Generationen-Treffs auf ca. 12.000 im letzten Jahr.

Beeindruckt von der vielen freiwilligen Arbeit und der hervorragenden Resonanz erkundigten sich Ostermann und Oehler nach Möglichkeiten der weiteren Unterstützung für das Netzwerk. Neben Frühstückstreffs, Skat- und Schachrunden, Sprach- und Computerkursen und Tagesfahrten spielt die Arbeit in und um das Selbsthilfenetzwerk Demenz eine immer größere Rolle. Als Beratungsstelle gibt es spezielle Angebote für Menschen mit und ohne Demenz. Nicht zuletzt ein Notfalltelefon für Angehörige.

Hier wünscht sich Niermann eine Zusammenarbeit und Koordination mit anderen Selbsthilfegruppen im Kreis Herford. Mit einigen Gruppen in Nachbarstädten wird bereits gemeinsam gearbeitet. „Ein Selbshilfekontaktbüro Demenz „ für Ehrenamtliche im Kreis Herford wäre eine wünschenswerte Unterstützung“ im Rahmen einer interkommunalen Vernetzung im Kreis Herford, formulierte Niermann seine Vorstellung.

Tim Ostermann, Klaus Oehler und Frank Jaksties sagten zu, dieses Vorhaben mit Rat und Tat zu unterstützen. Unterstützung erfährt das Projekt auch vom Landrat und von den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden im Kreis Herford.