Engagement für Klimaschutz wird belohnt

02.06.2021 - 11:16

CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Tim Ostermann freut sich über Förderung für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Bünde

 

Bünde. Die Übergabe von Bewilligungsbescheiden aus Förderprogrammen des Bundes führen die Verantwortlichen normalerweise in persönlicher Form in der weit entfernten Hauptstadt durch. Bei dieser Übergabe durch Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat sich der Kreisverband Herford-Land des DRK den Pandemie-Bestimmungen entsprechend am Bildschirm über einen Bewilligungsbescheid freuen dürfen.

Mit dem Programm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ werden bauliche Maßnahmen gefördert, die gegen die Folgen des Klimawandels wie Hitze, Starkregen oder Hochwasser wappnen. „Der DRK-Kreisverband Herford Land e.V. hat wieder einmal gezeigt, dass es sich lohnt, mit frischen Ideen auf die Herausforderungen unserer Zeit zu reagieren. Die Förderung durch den Bund ermöglicht es dem DRK, eine umfassende Beratung für die Erstellung eines Gesamtkonzeptes zu erhalten, um notwendige bauliche Maßnahmen modern und klimagerecht durchzuführen“, sagt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Tim Ostermann, der an der virtuellen  Übergabe teilgenommen hat. Das DRK erhält eine Förderung von rund 28.500 EUR. Der Betrag kommt den Kindertageseinrichtungen zugute, wie Kreisvorsitzender Wolfgang Koch und die stellvertretende Kreisgeschäftsführerin Sandra Weidlich im Rahmen der Veranstaltung betonten. „Besonders gut finde ich, dass das DRK die baulichen Maßnahmen dazu nutzen möchte, das Thema Klimawandel auch in die pädagogische Arbeit miteinzubeziehen“, so Ostermann.

In den Jahren 2020 bis 2023 wird das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) mit einem neuen Förderprogramm soziale Einrichtungen und deren kommunale und sonstige Träger, wie beispielsweise Wohlfahrtsverbände, unterstützen, sich gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen. Insgesamt werden 150 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung gestellt.

 

Hintergrundinformation über das Förderprogramm Soziale Einrichtungen sind in besonderem Maße von den fortschreitenden Auswirkungen des Klimawandels, wie beispielsweise Hitze oder Starkregen, betroffen. Gleichzeitig leisten die Einrichtungen – nicht nur im Rahmen der COVID-19-Pandemie – einen maßgeblichen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Sie übernehmen Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung, die ökologische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt, und tragen somit auch langfristig zum Gemeinwohl bei. In den Jahren 2020 bis 2023 wird das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) mit einem neuen Förderprogramm soziale Einrichtungen und deren kommunale und sonstige Träger, wie beispielsweise Wohlfahrtsverbände, unterstützen, sich gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen. Insgesamt werden 150 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe dieses Förderprogramms will das BMU dazu beitragen, sowohl akute klimatische Belastungen in den sozialen Einrichtungen abzumildern als auch eine umfassende Vorbereitung auf zukünftige klimatische Veränderungen zu ermöglichen. Dies dient auch dazu, die Bedingungen für die Arbeit und Betreuung in sozialen Einrichtungen zu verbessern und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen, wie Pflegebedürftige oder chronisch Kranke, Kinder und Jugendliche oder ältere Menschen, zu schützen. Das Förderprogramm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ (AnpaSo) ist Bestandteil des COVID-19-Konjunkturpakets der Bundesregierung.